Sie sind hier: Über Uns / Katastrophenschutz / Wasserrettungstrupp

Katastrophenschutz in Sachsen

Weitere Informationen zum Thema Katastrophenschutz finden Sie beim Sächsischen Staatsministerium des Inneren (SMI)

Sachsen.de

Wasserrettungstrupp

Foto: A. Birkner / DRK Wasserwacht Chemnitz

Wasserrettungstrupp

Foto: A. Birkner / DRK Wasserwacht Chemnitz

Der Wasserrettungstrupp besteht aus 10 Mitgliedern, welche alle eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer, Bootsmann oder Bootsführer absolviert haben. Zudem verfügt ein Großteil über eine Sanitätsausbildung. Bei regelmäßigen Übungen trainiert der Trupp das sichere Führen der Boote, das Retten von Verunfallten aus dem Wasser sowie das Evakuieren von Personen von manövrierunfähigen Schiffen oder aus Gebäuden.

Die letzten Hochwasserlagen in Sachsen haben gezeigt, dass die Extremwetterlagen besondere Anforderungen an Mensch und Material stellen. Aus diesem Grund hat sich das Deutsche Rote Kreuz zunehmend mit der Weiterentiwcklung von Rettungstechniken und -materialien beschäftigt.

Daraus endstanden sind zu einem die Ausbildung von Wasserrettern, die gesondert, speziell für regionale Katastrophenlagen ausgebildet sind. Im Rahmen der Wasserretterausbildung hat das DRK Sachsen das Ausbildungsmodul "Rettung aus fließendem Gewässer (RettafGew)" auf die Beine gestellt. In Weiterführung dieser Fließretterausbildung in Sachsen gibt es bundsweit die "Hubschraubergestützte Wasserrettung" . Die Luftretter der DRK Wasserwacht kommen dann zum Einsatz, wenn es die Katastrophenlage im Besonderen erfordert.

Auch die Wasserrettungsgruppe Chemnitz hält einen Luftretter vor, der in Zusammenarbeit mit Bundeswehr und Bundespolizei im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz kommen kann.

Schrittweise werden auch Rettungsschwimmer des Wasserrettungstrupps zu Fließrettern ausgebildet und mit der nötigen Spezialeinsatztechnik ausgestattet. Diese Fließretter sollen standardmäßig bei allen Rettungs- und Evakuierungseinsätzen eingesetzt werden.